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Humboldt-Universität zu Berlin - Familienbüro

Nachteilsausgleich

Sollten Studierende wegen einer Schwangerschaft, der Pflege und Erziehung eines Kindes im Alter bis zu zehn Jahren oder der Pflege pflegebedürftiger naher Angehöriger im Sinne des Pflegezeitgesetzes nicht an einer Prüfung teilnehmen können oder eine Hausarbeit oder andere Studienleistung nicht innerhalb der vereinbarten Frist abschließen können, steht ihnen ein Ausgleich dieses Nachteils zu. Geregelt wird der sog. Nachteilsausgleich in § 109 der Fächerübergreifenden Satzung zur Regelung von Zulassung, Studium und Prüfung der Humboldt-Universität zu Berlin (ZSP-HU).

Auch Studierende, die aus oben genannten Gründen nicht die erforderliche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung erfüllen können, erhalten einen Ausgleich dieses Nachteils (§ 93 Abs. 1 ZSP-HU).

Ausgleichsmöglichkeiten sind die Vereinbarung einer Äquivalenzleistung, eine Prüfungsverlegung, eine Fristverlängerung oder ähnliches.

Studierende, die aus oben genannten familiären Gründen darauf angewiesen sind, eine bestimmte Pflichtveranstaltung zu besuchen (Beispiel: alle anderen Lehrveranstaltungen liegen außerhalb der Kitaöffnungszeiten), können einen Antrag auf bevorzugte Platzvergabe stellen (§ 90-91 ZSP-HU).

 

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Fächerübergreifende Satzung zur Regelung von Zulassung, Studium und Prüfung der Humboldt-Universität zu Berlin (ZSP-HU) - § 109 Nachteilsausgleich