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Humboldt-Universität zu Berlin - Familienbüro

Finanzierung

Es gibt eine Vielzahl von staatlichen Familienleistungen, auch BAföG und viele Stipendien enthalten Familienregelungen. Im Folgenden soll ein erster Überblick über die Angebote gegeben werden.

  • Elterngeld

Das Elterngeld kann frühestens am Tag der Geburt bis drei Monate rückwirkend bei der Elterngeldstelle des zuständigen Jugendamtes beantragt werden und beträgt mindestens 300€ oder 67% des Nettoeinkommens der letzten 12 Monate. Beziehen Studierende BAföG, bleibt das Elterngeld in Höhe von 300 Euro auf die Ausbildungsförderung anrechnungsfrei. Die genaue Höhe des Elterngeldes kann mit einem Elterngeldrechner berechnet werden. Eine längere Bezugsdauer ist durch das ElterngeldPlus möglich.

Studierende ohne Erwerbseinkommen erhalten beim Elterngeld den Mindestbetrag von 300 Euro. Wurde Einkommen erzielt, z.B. aus einer studentischen Beschäftigung, so gelten die regulären Beträge anhand der Berechnung nach § 2 BEEG.

Um das Elterngeld zu erhalten, muss das Studium nicht unterbrochen werden. Die Zahl der Wochenstunden, die für das Studium aufgewendet werden, ist dabei nicht relevant.

  • Kindergeld

Das Kindergeld beträgt 194 Euro für das erste und zweite Kind und wird (auch rückwirkend) bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit beantragt.

  • BAföG

Für BAföG-Empfänger_innen mit Kindern bis zu 10 Jahren gibt es einen monatlichen Vollzuschuss von 130 Euro für jedes Kind. Zusätzlich verlängert sich die Bezugsdauer auf Antrag um ein Semester für die Schwangerschaft und pro Lebensjahr des Kindes bis zur Vollendung des 5. Lebensjahres, um ein Semester für das 6. und 7. Lebensjahr des Kindes und um ein Semester für das 8.-10. Lebensjahr des Kindes. Bei der verlängerten Förderung handelt es sich ebenfalls um einen Vollzuschuss.

Die Bezugsdauer des BAföG kann auf Antrag auch aufgrund der Pflege einer oder eines Angehörigen verlängert werden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre_n Sachbearbeiter_in.

Bitte beachten Sie, dass Ihr BAföG-Anspruch ruht, sobald Sie sich beurlauben lassen oder ins Teilzeitstudium wechseln.

  • Stipendien

Je nach Stipendienregelungen sind Kinderzuschläge, Zuschüsse zur Kinderbetreuung oder Verlängerungen möglich. Eine allgemeine Übersicht über Stipendien bietet beispielsweise die Seite MyStipendium.de.

  • Mutterschaftsgeld

Zum Mutterschaftsgeld informieren die Krankenkassen. Dieses wird während der Schutzfristen vor und nach der Geburt erbracht und stellt eine Ersatzleistung für einen Lohnausfall dar.

  • Wohngeld

Das Wohngeld wird beim zuständigen Bürgeramt beantragt.

  • Arbeitslosengeld II/Sozialgeld

Studierende im Urlaubssemester oder Teilzeitstudium können Sozialleistungen beantragen. Davon abgesehen können auch für das Kind Leistungen beantragt werden, Mehrbedarfe für Vollzeit-Studierende sind möglich.

  • Bundesstiftung Mutter und Kind

Bedürftige Eltern können bei der Bundesstiftung Mutter und Kind beispielsweise Zuschüsse für eine Erstausstattung beantragen. Voraussetzung hierfür ist der Besuch einer zertifizierten Sozialberatung wie beispielsweise der Sozialberatung des StudierendenWERKs.

  • Zuschuss zum Semesterticket

Alle Studierenden können einen Zuschuss zum Semesterticket aus dem Sozialfonds beim Semesterticketbüro des RefRats beantragen. Je nach finanzieller und sozialer Situation - u.a. finden Schwangerschaft, Kindererziehung, Alleinerziehung sowie die Pflege von Angehörigen Berücksichtigung - wird über einen Zuschuss bis zum vollen Semesterticketbeitrag entschieden.

Semesterticketbüro des RefRat

  • Erasmus mit Kind

Zusätzlich zum regulären Erasmus-Stipendium kann unabhängig von der Anzahl der Kinder ein Kinderbetreuungszuschlag von 200 Euro beantragt werden. Weitere Informationen erhalten Sie von der Beratung des International Office.